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Als Ergänzung zum Unterrricht der 7. Jahrgangstufe wird jährlich das Sezieren von Schweineaugen angeboten. Weil diese Augen dem menschlichen Auge sehr ähnlich sind, lassen sich gut Rückschlüsse auf das eigene Auge ziehen.

Zuerst sollen die Schüler das Auge in die Hand nehmen, genau betrachten und leicht drücken.

Danach wird vorsichtig eine Öffnung in die Rückseite des Auges geschnitten. Da das Einstechen nicht so leicht geht, wird den Schülern schnell deutlich, warum die äußere Schicht Lederhaut genannt wird.
Wenn man die Öffnung mit Pergamentpapier abdeckt und das Auge in Richtung einer brennenden Kerze hält, kann man sehen, dass die Flamme auf dem Kopf stehend abgebildet wird. 
Nun kann der Glaskörper entfernt und das Auge in zwei Hälften geschnitten werden.

An der Rückseite kann die Struktur um den blinden Fleck genauer untersucht werden...  
... und an der Vorderseite die Strukturen der Muskeln und Bänder um die Linse. 
Nimmt man nun die Linse heraus und legt sie auf einen Text, kann man die vergrößernde Wirkung deutlich sehen.  

Für viele Schüler war dieser Nachmittag eine wertvolle Erfahrung, weil persönliche Grenzen überschritten und völlig neue Erfahrungen gemacht werden konnten. Eine Schülerin meinte am Ende: "Das werde ich nie vergessen!"